ALTMARKKLINIKUM
SALZWEDEL
AUFGABE
Im Rahmen eines
beschränkten Wettbewerbsverfahrens wurde die Aufgabe gestellt,
für das Altmarkkrankenhaus Salzwedel mit 347 Betten einen Sanierungs-/Neubauvorschlag
zu entwickeln. Die einschränkende Bedingung war, dass eine Lösung
gefunden werden musste, die ohne Bettenverlust während der gesamten
Bauzeit auskam.
IDEE
Es wurde eine städtebauliche
Lösung gefunden, nach der die wesentlichen Funktionsstellen in
2 nacheinanderfolgenden Bauabschnitten ohne Bettenverlust zu realisieren
waren.
Auf Grund städtebaulicher
Vorbilder in der alten Hansestadt Salzwedel wurde
die verhältnismäßig große Baumasse für das
kleine Grundstück optisch in giebelständige Einzelhäuser
aufgelöst. Dabei wurde das notwendige 4. Geschoss optisch als geneigtes
Dachgeschoss geplant.
LÖSUNG
In einem 1. Bauabschnitt
wurden insgesamt 120 Betten der Normalpflege untergebracht. Darüber
hinaus eine Entbindungsabteilung, Personalumkleiden, eine Bettenzentrale
sowie
sämtliche Technikzentralen für das Gesamtprojekt.
Nach Bezug des 1.
BA's konnten 2 vorhandene Gebäude abgebrochen werden, um im 2.
Bauabschnitt die restlichen Betten unterzubringen sowie sämtliche
Untersuchungs- und Behandlungseinrichtungen
für das Gesamtkrankenhaus. Teile des vorhandenen Hauses 3 wurden
mit benutzt, um die komplett neu gebaute Küche mit aufzunehmen.
Im Ursprungsgebäude aus dem Jahr
1888 wurden Räumlichkeiten für die physikalische Therapie
sowie ein neues modernes Krankenhauslabor untergebracht.
PROJEKTDATEN
Generalplaner:
Planungsring Dr. Pawlik
Architekten:
Planungsring Dr. Pawlik
- Peter Pawlik, Dr.-Ing., Architekt BDA
- Michael Mews, Dipl.-Ing., Architekt AIjV
- Mardjan Bayat, Dipl.-Ing., Architektin
Fachingenieure:
GWA- und Heizungsanlagen:
Energiering Poppek, Berlin
Elektro- und Lüstungsanlagen:
Büro KMG, Berlin
Tragwerksplanung:
IBB, Danai und Zoega, Berlin
Grünanlagen:
1. BA: Büro Bos, Berlin
2. BA: Büro TB, Magdeburg
Bauleitung:
Planungsring Dr. Pawlik
- Herr Großgebauer
Bauzeit:
1. BA: 03/1993 - 07/1995
2. BA: 01/1999- 06/2001
BRI:
63.000 m3 BGF: 17.500 m2 NF:
8.700 m2
Gesamtkosten
nach DIN 276, KGR 1 - 7:
ca. 75 Mio DM
Bettenzahl:
240